Der Bankenausschuss des US-Senats wird am 15. Januar über den "Digital Asset Market Structure Act (CLARITY Act)" abstimmen, was einen bedeutenden Schritt in der Regulierung von Kryptowährungen darstellt. Der Gesetzentwurf zielt darauf ab, die Zuständigkeitsgrenzen zwischen der SEC und der CFTC zu klären und damit die derzeitige regulatorische Unklarheit zu beenden. Der Landwirtschaftsausschuss hat seine Prüfung aufgrund von Meinungsverschiedenheiten über DeFi-Definitionen und Probleme beim parteiübergreifenden Konsens verschoben.
Wichtige Debatten rund um den Gesetzentwurf betreffen das Verbot von Zinszahlungen auf Stablecoins, das von traditionellen Banken kritisiert wird, die einen Abfluss von Einlagen befürchten. Die American Bankers Association warnt, dass ohne strikte Zinsverbote bis zu 6,6 Billionen US-Dollar an Bankeinlagen gefährdet sein könnten. Die Kryptoindustrie argumentiert hingegen, dass solche Beschränkungen Innovationen behindern und die Wettbewerbsfähigkeit der USA im globalen Rennen um digitale Währungen beeinträchtigen könnten.
Darüber hinaus behandelt der Gesetzentwurf die Haftung von DeFi-Entwicklern, wobei Bedenken bestehen, dass strenge Definitionen Innovationen ersticken könnten, indem Entwickler für die Ausführung von Code verantwortlich gemacht werden. Politische Ethikfragen, insbesondere im Zusammenhang mit der Beteiligung der Familie Trump am Kryptosektor, fügen dem Gesetzgebungsprozess eine weitere Komplexitätsebene hinzu. Das Ergebnis dieser Abstimmung könnte die Zukunft des globalen Kryptomarktes und die Rolle der USA darin maßgeblich beeinflussen.
Der US-Senat wird über ein entscheidendes Gesetz zur Marktstruktur digitaler Vermögenswerte abstimmen
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