Der Bankenausschuss des US-Senats wird voraussichtlich bereits am 9. Mai den CLARITY Act prüfen, wobei eine Abstimmung für die nächste Woche erwartet wird. Der Entwurf, der noch finalisiert wird, zielt darauf ab, regulatorische Klarheit für digitale Vermögenswerte zu schaffen. Unterdessen plant die Depository Trust & Clearing Corporation (DTCC), im Juli einen Pilotversuch für tokenisierte reale Vermögenswerte (RWA) zu starten, der Komponenten des Russell 1000 Index und US-Staatsanleihen umfasst, mit einer vollständigen Einführung im Oktober. In anderen Entwicklungen erwägt die Bank of England, ihre Initiative zum digitalen Pfund zu pausieren, um Innovationen im Bereich der Tokenisierung im Privatsektor zu beobachten. Zudem hat die Zentralbank Brasiliens die Nutzung von Stablecoins für grenzüberschreitende Zahlungen verboten, während Italien und Argentinien ihre regulatorischen Rahmenbedingungen für die Tokenisierung vorantreiben. Diese Maßnahmen unterstreichen die weltweite Divergenz in den politischen Ansätzen zu digitalen Vermögenswerten.