Die Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichts für Januar wurde aufgrund eines kurzfristigen teilweisen Regierungsstillstands auf Mittwoch verschoben. Jüngste Beschäftigungsindikatoren zeigten Anzeichen einer Abschwächung, wobei ADP für Januar nur minimale Stellenzuwächse meldete und die Challenger-Unternehmen einen deutlichen Anstieg der Entlassungen verzeichneten. Zudem stieg der gleitende Vier-Wochen-Durchschnitt der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, und die JOLTs-Stellenangebote erreichten im Dezember ein Fünf-Jahres-Tief. Trotz dieser Bedenken blieben die Beschäftigungsindizes für die ISM-Herstellungs- und Dienstleistungssektoren stabil, was etwas Entlastung bot. Beamte des Weißen Hauses, darunter Peter Navarro und Kevin Hassett, steuerten die Markterwartungen und deuteten an, dass ein monatlicher Beschäftigungszuwachs von etwa 50.000 angesichts der aktuellen Dynamik der Erwerbsbevölkerung als stabil angesehen werden könnte. Die bevorstehenden Daten zu den Nicht-Landwirtschaftlichen Beschäftigten werden voraussichtlich die Marktmeinungen zur Politik der Federal Reserve und zur Gesundheit des Arbeitsmarktes beeinflussen.