Der U.S. Marshals Service steht unter Beobachtung, nachdem im Jahr 2024 eine von ihm verwaltete föderale Kryptowährungs-Wallet gehackt wurde, was zum Diebstahl von etwa 24,9 Millionen US-Dollar führte. Der Sicherheitsforscher ZachXBT identifizierte John Daghita als Verdächtigen, der angeblich auf Telegram die Kontrolle über die gestohlenen Gelder offenbart hat. John Daghita ist Berichten zufolge der Sohn von Dean Daghita, CEO von CMDSS, einem Unternehmen, das 2024 vom Marshals Service mit einem Vertrag über 4 Millionen US-Dollar beauftragt wurde, um beim Verkauf der Kryptowährung der US-Bitcoin-Reserve zu helfen. Der Marshals Service untersucht den Vorfall derzeit, hat sich jedoch nicht dazu geäußert, ob die Partnerschaft mit CMDSS fortgesetzt wird. Der Vertrag mit CMDSS war zuvor von Wettbewerbern aufgrund fehlender SEC-Qualifikationen des Unternehmens und möglicher Interessenkonflikte in Frage gestellt worden, obwohl das Government Accountability Office den Vertrag als ordnungsgemäß eingestuft hatte.