Das US-Arbeitsministerium hat neue Regeln für 401(k)-Pläne vorgeschlagen, die klären sollen, wie Treuhänder alternative Vermögenswerte bewerten sollten, einschließlich Private Equity, Private Credit und digitale Vermögenswerte. Dieser Vorschlag folgt auf eine im August 2025 von Präsident Donald Trump unterzeichnete Exekutivverordnung, die die Ausweitung des Zugangs zu alternativen Anlagen in Altersvorsorgeplänen anordnete. Die vorgeschlagene Regelung bietet einen Compliance-Rahmen und einen "sicheren Hafen" für Arbeitgeber, der rechtlichen Schutz bietet, falls Anlageentscheidungen später angefochten werden. Obwohl der Vorschlag die Aufnahme neuer Investitionen nicht vorschreibt oder bestimmte Anlageklassen empfiehlt, schafft er die Grundlage für eine mögliche zukünftige Einbeziehung von Alternativen wie Bitcoin. Die Regel wird als bedeutender Schritt zur Erweiterung des Marktes für alternative Anlagen angesehen, was Auswirkungen auf die 10,1 Billionen US-Dollar haben könnte, die 2025 in 401(k)-Plänen gehalten werden. Eine 60-tägige öffentliche Kommentierungsfrist ist nun eröffnet, wobei die endgültige Regelung vor der Umsetzung noch Anpassungen und rechtlicher Prüfung unterliegt.