US-Unternehmen erwerben aggressiv Seltene-Erden-Mineralien aus Europa und übertreffen dabei lokale Käufer, während die weltweiten Lieferengpässe anhalten. Trotz eines Handelsabkommens zwischen den USA und China sieht sich der europäische Verteidigungssektor aufgrund von Pekings Exportkontrollen mit potenziellen Lagerengpässen konfrontiert. US-Firmen sichern sich diese kritischen Materialien, wie Terbium und Neodym, innerhalb von Tagen, während europäische Käufer mit wochenlangen Verzögerungen zu kämpfen haben. Die Europäische Union hat mit dem Gesetz über kritische Rohstoffe reagiert, das darauf abzielt, die Bezugsquellen zu diversifizieren, und RESourceEU ins Leben gerufen, um alternative Lieferketten zu entwickeln. Die deutsche KfW-Bank hat zudem einen Fonds in Höhe von 1 Milliarde Euro eingerichtet, um Investitionen in diesem Sektor zu unterstützen. Dennoch stellen Verzögerungen bei der Umsetzung weiterhin eine Herausforderung für den privaten Sektor dar und machen ihn angesichts der laufenden regulatorischen Entwicklungen verwundbar.