Der US-Dollar steht unter erheblichem Druck, da die globalen Schuldenmärkte zunehmenden Stress erleben, so der Ökonom Robin J. Brooks. Am 24. Januar 2026 hob Brooks hervor, dass die beschleunigte Anleihen-Turbulenzen und Kapitalflucht den Status des Dollars als sicheren Hafen bedrohen. Er stellte fest, dass die Abwertung des Dollars wieder eingesetzt hat, wobei der DXY-Index, ein Maß für den Dollar gegenüber wichtigen Währungen, Anfang 2025 über 106 stieg, bevor er stark zurückging.
Brooks, Senior Fellow am Brookings Institution, betonte, dass die Schwächung des Dollars sowohl gegenüber den G10- als auch den Schwellenmarkt-Währungen einen kritischen Wendepunkt signalisiert. Er wies darauf hin, dass Länder mit niedriger Verschuldung wie Schweden, Norwegen und die Schweiz erhebliche Zuflüsse als Alternativen zum Dollar und Yen anziehen. Der Ökonom warnte, dass das dominierende Marktthema im Jahr 2026 eine Flucht in sichere Häfen vor der Schuldenmonetarisierung ist, wobei erwartet wird, dass Edelmetalle und fiskalisch disziplinierte Währungen weiter zulegen werden.
US-Dollar steht unter Druck angesichts der Turbulenzen auf den globalen Schuldenmärkten
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