US-amerikanische Geschäftsbanken halten laut Daten der Federal Reserve vom späten April 2026 einen Rekord von 1,09 Billionen US-Dollar an Kreditkarten- und revolvierenden Verbraucherkreditschulden. Dieser Meilenstein spiegelt einen erheblichen Anstieg der Kreditaufnahme seit Beginn der Pandemieerholung wider, wobei die Kreditkartensalden Mitte 2023 erstmals die Marke von 1 Billion US-Dollar überschritten. Die neuesten Zahlen zeigen bis zum 6. Mai einen leichten Rückgang auf 1.086,32 Milliarden US-Dollar, aber der Gesamtrend bleibt aufwärtsgerichtet. Die umfassendere US-Kreditkartenschuld, die alle Kreditgeber einschließt, erreichte im vierten Quartal 2025 1,28 Billionen US-Dollar, bevor sie im ersten Quartal 2026 saisonal auf 1,252 Billionen US-Dollar zurückging. In den letzten fünf Jahren ist die Kreditkartenschuld um 63 % gegenüber dem Niveau vor der Pandemie gestiegen, bei durchschnittlichen Zinssätzen von etwa 21,5 %. Diese wachsende Schuldenlast könnte die Verbraucherausgaben beeinträchtigen und das Ausfallrisiko erhöhen, was sich auf Sektoren auswirkt, die auf diskretionäre Ausgaben angewiesen sind.