Ein US-Gericht hat eine Anhörung bezüglich 71 Millionen US-Dollar in ETH verschoben, die nach dem Kelp DAO-Hack durch die Lazarus-Gruppe Nordkoreas eingefroren wurden. Der Angriff am 18. April führte zu einem Verlust von 292 Millionen US-Dollar, wobei 30.766 ETH vom Arbitrum Security Council eingefroren wurden. Richterin Margaret Garnett hat die Notfallanhörung auf den 5. Juni verschoben und verlangt von Aave, bis zum 22. Mai zusätzliche rechtliche Unterlagen einzureichen. Der Rechtsstreit betrifft Ansprüche von Familien von Terroropfern, vertreten durch Gerstein Harrow, die argumentieren, dass die ETH als Entschädigung für nordkoreanischen Terrorismus dienen sollten. Unterdessen hat Aave eine On-Chain-Abstimmung eingeleitet, um die ETH auf eine Multisig-Wallet zu übertragen, wobei die Abstimmung voraussichtlich in acht Tagen abgeschlossen sein wird. Das Ergebnis der Gerichtsverhandlung wird über die endgültige Verwendung der Mittel entscheiden.