Die US-Handelskammer hat einen Bericht veröffentlicht, der davor warnt, dass Chinas Industriepolitik bis 2030 die Fertigungsleistung der G-7-Länder im Wert von 650 Milliarden US-Dollar gefährden könnte. Diese Zahl entspricht etwa 12 % der Fertigungsexporte der führenden Volkswirtschaften der Welt. Der Bericht hebt hervor, dass Chinas Ansatz, eine Weiterentwicklung der Initiative "Made in China 2025", durch staatliche Subventionen gestärkt wurde, wodurch der Handelsüberschuss im Fertigungsbereich bis 2025 auf 2 Billionen US-Dollar verdoppelt wird. Schlüsselbranchen wie Chemie, Maschinenbau und Automobilfertigung sind besonders gefährdet, wobei die EU mit einem potenziellen Produktionsverlust von 224 Milliarden US-Dollar konfrontiert ist. Deutschland, ein bedeutender Industriestandort, könnte 120.000 Arbeitsplätze in der Fertigung verlieren. Der Bericht weist auch auf Chinas Fokus auf KI und Halbleiter hin, mit dem Ziel, bis 2025 1.000 industrielle KI-Agenten einzusetzen, was globale Hightech-Lieferketten beeinflussen könnte. Für die Kryptoindustrie ist die Halbleiter-Lieferkette entscheidend, da sie alles von KI-Rechenzentren bis zum Bitcoin-Mining betrifft. Störungen aufgrund von Handelskonflikten oder Veränderungen in der Lieferkette könnten die Kosten für Blockchain-Infrastrukturen erhöhen. Die US-Handelskammer fordert koordinierte Reaktionen der G-7, um diese Risiken zu mindern, und schlägt vor, dass dezentrale Systeme an Bedeutung gewinnen könnten, da zentrale Lieferketten verstärkt unter Beobachtung stehen.