Der US-Bankensektor setzt sich für ein umfassendes Verbot von Zinszahlungen auf Stablecoins ein, während der Senat sich darauf vorbereitet, am 15. Januar den "Crypto Market Structure Act" zu prüfen. Die American Bankers Association (ABA) hat gefordert, das Verbot von Zinszahlungen aus dem GENIUS Act, das bisher nur für Emittenten gilt, auf Vertriebspartner auszuweiten. Dabei werden Bedenken hinsichtlich möglicher Abflüsse von Bankeinlagen und des Fehlens einer Versicherung durch die Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC) für Stablecoins angeführt.
Coinbase, das derzeit eine Rendite von 3,35 % für das Halten von USDC anbietet, lehnt diesen Schritt ab und argumentiert, dass Stablecoins die Bankeinlagen nicht wesentlich beeinflusst hätten. Die Kryptoindustrie befürchtet, dass eine Ausweitung der Beschränkungen des GENIUS Act ihr Wachstum behindern könnte. Unterdessen verfolgen Länder wie China und Südkorea unterschiedliche Ansätze zur Regulierung von Stablecoins: China bietet Zinsen auf digitale Yuan-Zahlungen an, um die Akzeptanz zu fördern, während Südkorea sich stärker an den US-Richtlinien orientiert.
US-Bankensektor drängt auf Verbot von Zinszahlungen auf Stablecoins
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