US-Regulierungsbehörden haben die Enhanced Supplementary Leverage Ratio (ESLR) gelockert, wodurch eine geschätzte Kreditkapazität von 1,3 Billionen US-Dollar für große Banken wie JPMorgan Chase und Goldman Sachs freigesetzt wird. Diese Deregulierung, die am 1. April 2025 in Kraft tritt, reduziert die Kapitalanforderungen für risikoarme Vermögenswerte, was den Banken ermöglicht, mehr Kredite zu vergeben und sich aggressiver an den Finanzmärkten zu beteiligen. Die endgültige Regelung wird bis zum 25. November 2025 erwartet. Die Änderung könnte erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen haben und potenziell 4 Billionen US-Dollar erreichen, wenn man die Kreditmultiplikatoreffekte berücksichtigt. Sektoren, die auf Kredite angewiesen sind, wie Verteidigung und Infrastruktur, könnten davon profitieren. Darüber hinaus könnte die Deregulierung den Ausblick für Bitcoin beeinflussen, da die erhöhte Verfügbarkeit von Dollar die Liquiditätssensitiven Vermögenswerte stärken könnte.