Christoph Hock, Leiter Digital Assets bei Union Investment, kritisierte Tether (USDT) und USDC auf dem Digital Money Summit 2026 in London und behauptete, ihre Reserven ähnelten eher Hochrisiko-Hedgefonds als Stablecoins. Hock hob hervor, dass die Reserven von Tether bedeutende Bestände an Gold und Bitcoin enthalten, die Marktschwankungsrisiken für Unternehmensschatzämter und institutionelle Investoren mit sich bringen. Er verwies auf das frühere 13%-Depeg-Ereignis von USDC als ein "katastrophales Risiko" für diejenigen, die auf Stablecoins für Barabrechnungen angewiesen sind.
Hock betonte die Notwendigkeit, dass Stablecoins ihren ursprünglichen Zweck als an Fiat gebundene digitale Zahlungsmittel beibehalten müssen, und warnte vor erheblichen Marktwertverlusten bei Barpositionen. Im Januar 2026 beliefen sich Tethers Goldreserven auf etwa 148 metrische Tonnen im Wert von 23 Milliarden US-Dollar, was die Goldreserven mancher Nationen übersteigt. Angesichts der zunehmenden Kontrolle durch europäische Regulierungsbehörden bleiben Transparenz der Reserven und Liquiditätsrisiken zentrale Anliegen für Finanzinstitute.
Union Investment kritisiert Tether- und USDC-Reserven als hochriskant
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