Die britische Regierung plant, der Bank of England ein neues nachrangiges Ziel zu geben, um Innovationen bei digitalen Währungen und im Zahlungsverkehr zu fördern, während ihr vorrangiges Mandat zur Finanzstabilität unverändert bleibt. Die City-Ministerin Lucy Rigby sagte, dass Tokenisierung und Distributed-Ledger-Technologie das Potenzial hätten, die globalen Finanzmärkte neu zu gestalten, und dass das neue Ziel der Zentralbank helfen werde, Innovationen im Zahlungsverkehr und in der digitalen Finanzwelt weiter voranzutreiben. Mit diesem Schritt soll die Position des Vereinigten Königreichs als führendes globales Zentrum für Finanzdienstleistungen gestärkt werden. Die Entwicklung folgt auf die Bildung einer gemeinsamen Arbeitsgruppe durch das Vereinigte Königreich und die USA, um die Einführung von Stablecoins zu fördern. Im Juni ließ die Bank of England einen früheren Vorschlag fallen, die Menge an Stablecoins zu begrenzen, die Privatpersonen und Unternehmen halten dürfen, und die stellvertretende Gouverneurin Sarah Breeden begrüßte das neue Mandat.