Die britische Regierung hat ihre Pläne zur Einführung eines verpflichtenden digitalen Ausweissystems für Arbeitnehmer nach erheblichem öffentlichen Widerstand aufgegeben. Fast drei Millionen Menschen unterzeichneten eine Petition gegen den Vorschlag, der von den Arbeitnehmern verlangt hätte, eine von der Regierung ausgestellte digitale Berechtigung zur Arbeitsaufnahme vorzulegen. Die Entscheidung stellt einen Rückzug von einer Politik dar, die von Politikern und Bürgerrechtsgruppen kritisiert wurde, die Bedenken hinsichtlich Überwachung und Datensicherheitsrisiken äußerten.
Trotz des Rückzugs bleiben digitale Nachweise des Arbeitsrechts verpflichtend, sind jedoch nicht an ein einziges staatliches Ausweissystem gebunden. Das Vereinigte Königreich plant, bis 2029 ein optionales digitales Ausweissystem einzuführen, das neben anderen elektronischen Dokumentationsmethoden angeboten wird. Diese Entwicklung erfolgt vor dem Hintergrund breiterer Debatten über digitale Identität und Datenschutz, während die EU ihren Rahmen für digitale Identität vorantreibt und datenschutzfreundliche Technologien erforscht.
Großbritannien kippt verpflichtende digitale ID für Arbeitnehmer nach öffentlichem Aufschrei
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