Die britische Labour-Partei hat die Regierung aufgefordert, politische Spenden in Kryptowährungen im kommenden Wahlgesetz zu verbieten, da sie Bedenken hinsichtlich ausländischer Einmischung und Transparenzproblemen äußert. Dieser Aufruf erfolgt, während Reform UK Pläne ankündigte, ab Mai 2025 Bitcoin und andere Kryptowährungen zu akzeptieren und damit die erste britische politische Partei zu werden, die dies tut. Vorsitzende der Labour-Ausschüsse argumentieren, dass Krypto-Spenden die Integrität der Wahlen untergraben könnten, indem sie nicht rückverfolgbare ausländische Finanzierungen ermöglichen. Die von Nigel Farage angekündigte Politik von Reform UK zielt darauf ab, finanzielle Innovationen zu nutzen und jüngere, technikaffine Unterstützer anzuziehen. Die Partei plant, etablierte Zahlungsabwickler zu verwenden, um Transparenz zu gewährleisten. Labour-Abgeordnete warnen jedoch, dass auf Privatsphäre ausgerichtete Kryptowährungen und Mixing-Dienste die Herkunft der Spenden verschleiern könnten, was die regulatorische Aufsicht erschwert. Die Debatte verdeutlicht die Spannung zwischen der Nutzung digitaler Vermögenswerte und dem Schutz demokratischer Prozesse.