Die britische Regierung hat ihren Vorschlag zurückgezogen, KI-Unternehmen standardmäßig die Nutzung urheberrechtlich geschützter Inhalte für das Modelltraining zu erlauben, nachdem erheblicher Widerstand entstanden war. Der Vorschlag, der einen "Opt-out"-Rahmen vorsah, wurde von prominenten Persönlichkeiten wie Elton John und Dua Lipa sowie vom britischen House of Lords kritisiert. Die Wissenschafts- und Technologieministerin Liz Kendall kündigte die Entscheidung an und betonte die Reaktionsfähigkeit der Regierung auf die Bedenken der Interessengruppen.
Trotz dieses Rückzugs hat die Regierung keinen alternativen Plan vorgestellt und wird die aktuellen Urheberrechtsgesetze beibehalten, bis ein Konsens darüber erzielt wird, wie die Rechte der Urheber mit dem Wachstum der KI-Branche in Einklang gebracht werden können. Tom Kiehl, CEO von UK Music, bezeichnete die Entscheidung als "großen Sieg", während Technologiebranchenverbände Bedenken äußern, dass die anhaltende Unsicherheit die globale Wettbewerbsfähigkeit Großbritanniens beeinträchtigen könnte.
Britische Regierung zieht KI-Urheberrechtsvorschlag angesichts von Widerstand zurück
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