Neue Forschungsergebnisse des World Advertising Research Center (WARC) zeigen, dass Betreiber des Schwarzmarkt-Glücksspiels im Vereinigten Königreich bis 2028 voraussichtlich mehr für Werbung ausgeben werden als ihre regulierten Konkurrenten. Die Studie prognostiziert, dass die Ausgaben für Werbung von nicht lizenzierten Betreibern bis 2028 die Marke von 1 Milliarde Pfund überschreiten werden, während lizenzierte Betreiber ihre Budgets im Zeitraum 2025-26 voraussichtlich um 9,2 % auf 1,05 Milliarden Pfund reduzieren werden. Diese Verschiebung erfolgt vor dem Hintergrund regulatorischer Änderungen und erhöhter Steuern für lizenzierte Betreiber. Die Ergebnisse, die vor einer Debatte im Westminster Hall über Glücksspielwerbung veröffentlicht wurden, heben einen wachsenden Trend hervor, bei dem nicht lizenzierte Unternehmen, die hauptsächlich im Ausland ansässig sind, ihre Online-Präsenz im Vereinigten Königreich ausbauen. Der Betting and Gaming Council hat Besorgnis geäußert und gewarnt, dass weitere Einschränkungen für lizenzierte Betreiber unbeabsichtigt den Schwarzmarkt stärken könnten. Die UK Gambling Commission befindet sich derzeit in einem Führungswechsel, wobei Sarah Gardner am 30. April als amtierende Geschäftsführerin eingesetzt wird.