Uber hat sein gesamtes KI-Budget für 2026 innerhalb von nur vier Monaten aufgebraucht, was Bedenken hinsichtlich der Kapitalrendite aufkommen lässt. Das Unternehmen führte im Dezember 2025 Anthropics Claude Code für etwa 5.000 Ingenieure ein, doch bis April 2026 waren die für KI-Tools vorgesehenen Mittel erschöpft. Trotz der Tatsache, dass 95 % der Ingenieure monatlich KI-Tools nutzen und 70 % der Code-Commits KI-gesteuert sind, bleibt die Führung von Uber unsicher über die greifbaren Vorteile. Der COO von Uber, Andrew Macdonald, betonte die Schwierigkeit, die Nutzung von KI mit einer gesteigerten Produktivität in Verbindung zu bringen, und stellte fest, dass zwar die KI-gesteuerten Funktionen stark zugenommen haben, der Einfluss auf Verbraucherfunktionen jedoch unklar bleibt. Die monatlichen API-Kosten pro Ingenieur lagen zwischen 500 und 2.000 US-Dollar und trugen zu Ubers F&E-Ausgaben von 3,4 Milliarden US-Dollar im Jahr 2025 bei. Eine interne Überprüfung der KI-Ausgaben wurde eingeleitet, um zu klären, ob die KI-Investitionen weiter erhöht oder die Personalstärke neu bewertet werden sollen. Diese Situation unterstreicht die Herausforderungen, denen Unternehmen bei der variablen Token-Preisgestaltung im KI-Budget gegenüberstehen, was die Nachfrage nach KI-bezogener Rechenkapazität beeinflusst. Dezentrale Rechennetzwerke wie Akash und Render positionieren sich als kostengünstige Alternativen zur zentralisierten KI-Infrastruktur, während Unternehmen wie Uber trotz wachsender KI-Nachfrage mit Budgetbeschränkungen kämpfen.