Präsident Trump hat die Herausgabe einer Exekutivanordnung zur Überprüfung von KI-Modellen, die ursprünglich für den 21. Mai geplant war, auf unbestimmte Zeit verschoben, was auf eine Verschiebung der US-amerikanischen KI-Regulierungspolitik hinweist. Am 26. Mai ernannte Trump die ehemalige Generalstaatsanwältin Pam Bondi in den Wissenschafts- und Technologierat des Präsidenten (PCAST) mit dem Ziel, diesen in eine juristische Front zur Abschaffung von Regulierungen zu verwandeln. Die zurückgezogene Exekutivanordnung hatte einen freiwilligen Rahmen für die Vorabprüfung von KI-Modellen vorgeschlagen, der Entwickler verpflichten sollte, Modelle 90 Tage vor der öffentlichen Freigabe der Regierung zur nationalen Sicherheitsbewertung vorzulegen. Trump äußerte jedoch Bedenken, dass eine bundesstaatliche Vorabgenehmigung die Wettbewerbsfähigkeit der USA gegenüber China untergraben könnte. Bondis Ernennung steht im Einklang mit der deregulierungspolitischen Haltung des PCAST-Ko-Vorsitzenden David Sacks, der auf Rechtsstreitigkeiten setzt, um Landesgesetze anzufechten und ein unreguliertes Wachstum von KI zu fördern.