Die Trump-Administration plant laut Quellen, das Jones-Gesetz vorübergehend auszusetzen, um den steigenden Ölpreisen entgegenzuwirken. Die 30-tägige Ausnahmeregelung wird es ausländischen Tankern erlauben, Kraftstoff zwischen US-Häfen zu transportieren und so die Raffinerien an der Ostküste mit Lieferungen vom Golfküste zu unterstützen. Diese Entscheidung ist Teil umfassenderer Bemühungen, die Auswirkungen des Konflikts mit dem Iran auf Rohöl- und Benzinpreise abzumildern. Das Jones-Gesetz, Teil des Merchant Marine Act von 1920, schreibt vor, dass Fracht zwischen US-Häfen auf in den USA gebauten und betriebenen Schiffen transportiert werden muss, eine Regelung, die oft dafür kritisiert wird, die Transportkosten zu erhöhen.