Der jüngste Rückgang von Bitcoin von 76.000 auf 69.200 US-Dollar hat die Grenzen traditioneller Indikatoren zur Ermittlung von Tiefpunkten aufgezeigt. Kennzahlen wie der Ahr999-Index, der wöchentliche RSI und der MVRV Z-Score zeigten eine inkonsistente Zuverlässigkeit, wobei einige Indikatoren niedrig blieben, während andere trotz Marktschwankungen erhöht erschienen. Diese Inkonsistenz veranlasste Analysten, neue Kennzahlen zu erforschen, um das Abwärtspotenzial von Bitcoin besser einschätzen zu können. Drei neue Indikatoren – CVDD-Floor, negatives NUPL und Stablecoin-Zuflüsse zu Börsen – gewinnen als potenzielle Signale für einen Markttiefpunkt an Bedeutung. Das CVDD-Modell deutet auf einen "Eisenboden" für Bitcoin bei etwa 45.000 US-Dollar hin, während der NUPL-Indikator, der derzeit bei 0,2 liegt, auf einen möglichen Tiefpunkt hinweist, wenn er negativ wird. Zudem werden die Nettozuflüsse von Stablecoins zu Börsen als frühes Signal für Kaufdruck beobachtet, obwohl die aktuellen Abflüsse darauf hindeuten, dass der Tiefpunkt noch nicht erreicht ist. Diese neuen Kennzahlen sollen ein klareres Bild der Marktdynamik von Bitcoin vermitteln, da traditionelle Indikatoren Schwierigkeiten haben, sich an die sich wandelnde Landschaft anzupassen, die von institutionellen Beständen und makroökonomischen Faktoren beeinflusst wird.