Die zehn größten Kryptowährungs-Hacks haben zu einem erstaunlichen Verlust von 5,68 Milliarden US-Dollar geführt, doch eine vorgeschlagene strukturelle Verteidigung eines DeFiLlama-Entwicklers hätte nur einen dieser Vorfälle gemildert. Der Exploit des Drift Protocols im Wert von 285 Millionen US-Dollar gehört zu den bemerkenswerten Sicherheitsverletzungen, neben berüchtigten Fällen wie Mt. Gox und FTX. Dies hat erneute Diskussionen über die Angemessenheit der Sicherheitsmaßnahmen im Bereich der dezentralen Finanzen (DeFi) ausgelöst. Der Entwickler schlug eine Kombination aus Cross-Protocol-Tranchierung und 24-Stunden-Abhebungslimits vor, um das Kapital der Einleger zu schützen. Dieser Ansatz würde die Gelder in Senior- und Junior-Tranchen aufteilen und die täglichen Abhebungen auf die Größe der Junior-Tranche begrenzen, was das Gesamtrisiko für Senior-Einleger um 80 % reduzieren könnte. Die Top-10-Hack-Liste zeigt jedoch die Grenzen dieses Vorschlags auf, da die meisten Verluste auf Ausfälle zentralisierter Börsen und Exploits von Cross-Chain-Brücken zurückzuführen sind, Bereiche, die von der Tranchierungsstrategie nicht abgedeckt werden. Sicherheitsexperten weisen darauf hin, dass zwar der Code von DeFi-Protokollen sicherer wird, die Schwachstellen nun jedoch in der operativen Sicherheit und menschlichen Faktoren liegen. Trotz der potenziellen Vorteile der Tranchierung für Kreditprotokolle bleiben die größten finanziellen Verluste in der Kryptoindustrie mit zentralisierten Systemen und menschlichen Fehlern verbunden.