Tomasz Stanczak, Co-Geschäftsführer der Ethereum Foundation, sprach in einem kürzlichen Interview über seine Entscheidung, während der Entwicklung von Ethereum auf frühe Risikokapitalfinanzierung zu verzichten. Stanczak betonte, dass die frühen Phasen der Arbeit am Ethereum-Client keine finanzierbare Erzählung boten, was Risikokapital unrealistisch machte. Er hob hervor, dass begrenzte Referenzen und Skepsis der Investoren ihn dazu veranlassten, sich auf die Softwareentwicklung zu konzentrieren, anstatt Ideen zu präsentieren. Stanczak erklärte, dass das Bootstrapping ihm ermöglichte, Druck und Risiko zu reduzieren, was Fortschritte ermöglichte, die schließlich seine langfristige Vision der institutionellen Nutzung von Ethereum bestätigten. Er stellte fest, dass die frühe Entwicklung kein klares Geschäftsmodell hatte und Investoren skeptisch gegenüber Monetarisierung und Machbarkeit waren. Trotz dieser Herausforderungen entschied sich Stanczak, seine Arbeit für sich sprechen zu lassen, da er glaubte, dass das Beweisen von Ideen durch funktionierende Software effektiver sei als Treffen mit Investoren. Indem er auf persönliche Ressourcen setzte, konnte Stanczak die Entwicklung ohne externen Druck aufrechterhalten, von dem er glaubt, dass er das Risiko erhöht hätte. Er reflektierte, dass dieser Ansatz ihm ermöglichte, sich eng an der aktuellen institutionellen Nutzung von Ethereum auszurichten und den Erfolg seiner ursprünglichen Vision zu demonstrieren.