Tom Lee erklärte gegenüber CNBC, dass die jüngste Eskalation der Spannungen zwischen den USA und dem Iran sowie die steigenden Ölpreise die Aktienmärkte nicht negativ beeinflusst hätten, was auf einen "Entkopplungseffekt" hindeutet, bei dem negative Risiken bereits eingepreist sind. Lee betonte, dass die Märkte historisch gesehen oft früh in Konflikten ihren Tiefpunkt erreichen und nicht erst am Ende. Er stellte fest, dass 70 % der S&P-500-Komponenten einen "rollierenden Bärenmarkt" erlebt haben, bei dem bedeutende Korrekturen Positionen zurücksetzen und möglicherweise signalisieren, dass das Schlimmste vorbei ist. Lee zeigte sich optimistisch gegenüber Kryptowährungen, insbesondere Ethereum, und hob Chancen in Technologie-, Industrie- sowie Small- und Mid-Cap-Aktien hervor. Seine Analyse deutet darauf hin, dass die Widerstandsfähigkeit des Marktes auf ein größeres Aufwärtspotenzial in der Zukunft hinweisen könnte.