Tom Lee, Vorsitzender von Bitmine, analysierte den jüngsten Crash auf dem Kryptowährungsmarkt und führte ihn trotz starker Krypto-Grundlagen auf Stimmungsschocks und Hebelwirkung zurück. Beim Crash fielen Ethereum und Bitcoin in den letzten 10 Tagen um jeweils 40 % bzw. 30 %. Lee stellte fest, dass Rekordhandelsvolumina im IBIT-ETF und bei Optionen von BlackRock, getrieben durch den US-Handel, den Abschwung verstärkten. Die Aufhebung der Optionslimits für ETFs erweiterte den Hebel und verschärfte die Marktvolatilität. Lee betonte, dass der Ausverkauf nicht auf Liquidationen an Börsen zurückzuführen sei, sondern auf von den USA geführte Hebelwirkung. Er wies darauf hin, dass ähnliche Volatilität in früheren Zyklen aufgetreten sei, wobei Ethereum seit 2018 mehrfach erhebliche Rückgänge erlebte. Lee stellte den aktuellen Abschwung den Ereignissen wie den NFT-Ausfällen 2022 gegenüber und betonte, dass der jüngste Druck von externen Faktoren, einschließlich Marktschocks und geopolitischen Ereignissen, herrühre. Eine Analyse von Parker, geteilt auf X, zeigte, dass IBIT mit einem Handelsvolumen von 10,7 Milliarden US-Dollar das höchste Volumen aller Zeiten erreichte, wobei die Optionsprämien 900 Millionen US-Dollar betrugen. Die Aufhebung der Optionskontraktlimits durch die Nasdaq, genehmigt von der SEC, erweiterte den Hebel weiter und trug zur Instabilität des Marktes bei. Trotz des Abschwungs stellte Lee fest, dass Bitcoin noch nie eine negative Vierjahresrendite verzeichnet hat und Ethereum weiterhin ein starkes Nutzungswachstum zeigt.