THORChain hat nach dem Angriff am 15. Mai einen Wiederherstellungsplan vorgestellt, über den die Node-Betreiber nun mit dem Vorschlag ADR028 abstimmen. Der Plan sieht vor, die eigene Liquidität des Protokolls zur Verlustabsorption zu nutzen, wobei verbleibende Verluste von den Inhabern synthetischer Vermögenswerte getragen werden. Das genaue Verteilungsverhältnis wird noch bewertet. Die Liquidität des Protokolls wird auf null reduziert und durch Systemerlöse wieder aufgefüllt, ohne dass zusätzliche RUNE geprägt oder verkauft werden. Zu den technischen Maßnahmen gehört die Beibehaltung und das Patchen von GG20, wobei der Handel nach der Behebung der Schwachstelle und der Node-Rotation wieder aufgenommen wird. Unschuldige Nodes werden geschützt, während die Nodes des Angreifers bestraft werden. Dem Angreifer wurde eine Prämie für die Rückgewinnung der Gelder angeboten, und der Wiederherstellungsplan wird angepasst, falls eine Rückerstattung erfolgt. Die Node-Betreiber stimmen derzeit über die Ausrichtung des Vorschlags ab, wobei zukünftige Anpassungen über Mimir möglich sind.