Die thailändische Wertpapier- und Börsenaufsichtsbehörde hat vorgeschlagen, Vermittlern zu erlauben, qualifizierten Privatanlegern geeignete ausländische Krypto-Derivate anzubieten. Zulässige Produkte müssen hinsichtlich Basiswerten, Laufzeit, Hebelwirkung und Abwicklungsmethode eng mit im Inland gehandelten Krypto-Derivaten übereinstimmen und an Börsen gehandelt werden, die ein zentrales Clearing über eine Gegenpartei nutzen und von Mitgliedsaufsichtsbehörden bestimmter internationaler Gremien oder Börsengruppen beaufsichtigt werden. Produkte, die diese Standards nicht erfüllen, würden weiterhin institutionellen Anlegern vorbehalten bleiben. Der Vorschlag folgt auf den Schritt der thailändischen SEC vom 5. März, Kryptowährungen und digitale Token formell als zulässige Basiswerte für Derivate einzustufen, während die Gespräche über die Kontraktspezifikationen mit der Thailand Futures Exchange noch andauern. Die öffentliche Konsultation läuft bis zum 30. September.