Tether-CEO Paolo Ardoino hat Bedenken hinsichtlich des aktuellen Expansionsmodells der KI-Giganten geäußert, das darin besteht, Rechenleistung zu subventionieren, um eine Nutzerbasis zu gewinnen. In einem Beitrag auf der Plattform X hob Ardoino hervor, dass führende KI-Unternehmen stark in Recheninfrastruktur investieren, um Marktanteile zu erobern, was zu erheblichen Kapitalausgaben führt. Er wies jedoch darauf hin, dass der wirtschaftliche Abschreibungszyklus für Rechenressourcen wie GPUs und Server nur 3 bis 5 Jahre beträgt, was zu einer schnellen Wertminderung der Hardware führt. Ardoino warnte vor strukturellen Fehlanpassungen, wie der Diskrepanz zwischen Token-Preisen und dem realen Wert der Vermögenswerte, Verzögerungen bei der Gewinnrealisierung im Vergleich zu den Kapitalinvestitionszyklen sowie Fehlanpassungen zwischen Kapitalkosten und Rückzahlungsbedingungen von Schulden. Darüber hinaus lenkt der Aufstieg von Open-Source-KI-Modellen die Marktnachfrage um und drückt die Einnahmen aus der Kommerzialisierung. Er warnte, dass diese sich anhäufenden strukturellen Belastungen in Zukunft zu verschiedenen betrieblichen und finanziellen Problemen führen könnten.