Tether-CEO Paolo Ardoino wies die Kritik der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich zurück, wonach Stablecoins nicht als vertrauenswürdige Zahlungsinstrumente in großem Maßstab dienen könnten und tokenisierte Einlagen überlegen seien. Ardoino sagte, Stablecoins seien zu 100 % durch liquide Reserveanlagen wie US-Staatsanleihen gedeckt, während tokenisierte Bankeinlagen auf nicht versicherten Bankeinlagen basierten und typischerweise nur etwa 10 % an liquiden Vermögenswerten hielten. Ardoino sagte, die BIZ sei besorgt, dass Stablecoins Schwächen des Teilreserve-Bankenmodells offenlegen könnten. Er argumentierte, dass dies das bestehende Finanzsystem herausfordern könnte, wenn Menschen voll reservierte Stablecoins als sicherer betrachteten und begännen, Ersparnisse von Bankprodukten mit teilweiser Reservehaltung abzuziehen. Er beschrieb den aktuellen Moment als eine Phase wachsender öffentlicher Wahrnehmung dieses Gegensatzes.