Laut der Financial Times wurden Telegrams Anleihen im Wert von 500 Millionen US-Dollar, die in Russland ausgegeben wurden, vom nationalen Abwicklungssystem eingefroren, aufgrund westlicher Sanktionen gegen Russland. Diese Entwicklung erschwert Telegrams Pläne zum Rückkauf von Schulden und sorgt trotz der Bemühungen des Gründers Pavel Durov, das Unternehmen von Moskau zu distanzieren, für Besorgnis bei den Investoren. Trotz dieses Rückschlags bleibt Telegram verpflichtet, seine Schulden planmäßig zurückzuzahlen. Das Unternehmen meldete in den letzten sechs Monaten einen Umsatzanstieg von 65 % im Jahresvergleich auf 870 Millionen US-Dollar, erlitt jedoch aufgrund der Abwertung von Toncoin einen Nettoverlust von 222 Millionen US-Dollar. Telegram arbeitet aktiv an der Integration des Ton-Ökosystems und bereitet einen Börsengang (IPO) vor.