Taiwan hat eine Untersuchung wegen des mutmaßlichen Schmuggels fortschrittlicher Nvidia-KI-Chips nach China eingeleitet, wobei Japan als Transitpunkt genutzt wurde. Die Behörden haben drei Personen festgenommen, die verdächtigt werden, Ausfuhrdokumente gefälscht zu haben, um den illegalen Export von etwa 50 Super Micro Computer-Servern im Wert von über 15 Millionen US-Dollar zu erleichtern. Dies ist Taiwans erste öffentliche Durchsetzungsmaßnahme gegen den Schmuggel von KI-Chips. Die Verdächtigen sollen gefälschte Dokumente verwendet haben, um Exportkontrollen zu umgehen, wobei mindestens eine Lieferung erfolgreich über Japan nach China geleitet wurde. Die von Staatsanwälten aus dem Bezirk Keelung in Taiwan geleitete Untersuchung befindet sich noch in einem frühen Stadium, und das volle Ausmaß der Schmuggeloperation wird noch bewertet. Dieser Fall hebt ein neues potenzielles Risiko in der Halbleiterlieferkette hervor, da Japan bisher nicht als bedeutender Transitknotenpunkt für solche Aktivitäten identifiziert wurde.