Jüngste Entscheidungen des Obersten Gerichtshofs der USA haben die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass für die Zwischenwahlen 2026 neue Kongresswahlkreiskarten eingeführt werden. Marktdaten zeigen eine Wahrscheinlichkeit von 94,8 %, dass Kalifornien eine neue Karte annimmt, gefolgt von Louisiana mit 92 %. Im Gegensatz dazu liegen die Wahrscheinlichkeiten für Virginia und South Carolina mit 6 % bzw. 10,5 % deutlich niedriger. Die Entscheidungen des Gerichts, insbesondere im Fall Louisiana gegen Callais, haben die Auslegung des Voting Rights Act eingeengt, was die Neuziehung der Wahlkreisgrenzen in der Mitte des Jahrzehnts erleichtern könnte. Diese Urteile könnten die Südstaaten erheblich beeinflussen, indem sie mehr Flexibilität bei der Neugestaltung der Wahlkreisgrenzen ohne die Verpflichtung zur Schaffung von Mehrheits-Minderheiten-Distrikten ermöglichen. Darüber hinaus könnten potenzielle Änderungen der Regeln zur Wahlkampffinanzierung die Wahllandschaft weiter beeinflussen, indem sie die Unterstützung der Parteikomitees für Kandidaten verstärken.