Brian Trunzo von Succinct Labs hat das Potenzial von Zero-Knowledge-Beweisen (ZK) hervorgehoben, um die wachsende "Vertrauenskrise" im Internet anzugehen, da KI-Agenten zunehmend Aktivitäten wie Handel und Inhaltsveröffentlichung ausüben. Trunzo argumentiert, dass traditionelle Methoden zur KI-Erkennung unzureichend sind und ZK KI "Verhaltensnachweise" bieten kann, die unabhängig überprüfbar und manipulationssicher sind. Diese Nachweise können das Modell, die Trainingsdaten und die Inferenzprozesse bestätigen, ohne sensible Daten preiszugeben, und helfen so, zwischen menschlichen und KI-Identitäten zu unterscheiden. Trunzo fordert eine US-amerikanische Gesetzgebung, die KI-Agenten in risikoreichen Szenarien, wie Finanztransaktionen und Interaktionen mit Minderjährigen, verpflichtet, kryptografische Nachweise mitzuführen. Dies würde die Haftung vom Inhalt selbst auf das Fehlen eines überprüfbaren Nachweises verlagern und so Vertrauen und Verantwortlichkeit in KI-Interaktionen stärken.