Eine aktuelle Studie des Kieler Instituts für Weltwirtschaft in Deutschland zeigt, dass US-Verbraucher und Importeure etwa 96 % der Kosten der zwischen Januar 2024 und November 2025 erhobenen Zölle tragen. Ausländische Exporteure haben nur etwa 4 % durch Preisnachlässe absorbiert. Dieses Ergebnis widerspricht den Behauptungen von Donald Trump, dass Zölle hauptsächlich von ausländischen Unternehmen bezahlt werden. Die Studie stellt außerdem fest, dass die US-Inflation kurzfristig relativ mild bleibt, die fast 200 Milliarden Dollar an zusätzlichen Zoll-Einnahmen jedoch größtenteils im Inland getragen werden, mit potenziellen langfristigen Auswirkungen.