Eine neue Studie des Cambridge Centre for Alternative Finance hebt eine erhebliche Verwundbarkeit in der Netzwerk-Infrastruktur von Bitcoin hervor. Die Forscher Wenbin Wu und Alexander Neumueller stellten fest, dass 95 % der Bitcoin-Knoten durch gezielte Angriffe auf wichtige Unterwasserkabel und große Routing-Anbieter kompromittiert werden könnten. Während zufällige Kabelausfälle ein geringes Risiko darstellen, könnte ein koordinierter Angriff auf kritische "High-Betweenness"-Kabel das Netzwerk schwerwiegend stören. Die Studie stellt außerdem fest, dass die Nutzung des TOR-Netzwerks die Widerstandsfähigkeit von Bitcoin gestärkt hat. Bis 2025 betrieben 64 % der Bitcoin-Knoten das TOR-Netzwerk und nutzten dabei die robuste Internet-Infrastruktur Europas, um Risiken zu mindern. Diese Anpassung bietet eine "zusammengesetzte Barriere gegen Störungen" und erhöht die physische Schicht-Resilienz des Netzwerks gegenüber potenziellen Angriffen.