Eine aktuelle Studie zeigt, dass eine erhebliche Anzahl von Kryptowährungsinhabern in den USA ihre Transaktionen nicht beim IRS meldet. Die von Tyler Menzer und seinen Co-Autoren durchgeführte Forschung analysierte IRS-Daten von 2013 bis 2021 und stellte fest, dass nur 6,5 % der Krypto-Inhaber ihre Transaktionen meldeten, obwohl bis 2021 zwischen 12 % und 21 % der US-Erwachsenen Kryptowährungen besaßen. Die Studie hebt hervor, dass Krypto-Investoren, die oft jünger sind und ein geringeres Einkommen haben, sich in ihrem Compliance-Verhalten von traditionellen Aktieninvestoren unterscheiden. Die in einer Springer Nature-Zeitschrift veröffentlichte Forschung unterstreicht die besonderen Handelsmuster von Krypto-Inhabern, die eher dazu neigen, mit Meme-Aktien zu handeln. Da das IRS die Vorschriften für das Steuerjahr 2026 verschärft, einschließlich der obligatorischen Transaktionsmeldung durch Börsen wie Coinbase, wird sich die Compliance-Landschaft für Krypto-Investoren verändern. Die neuen Anforderungen des IRS zielen darauf ab, die Krypto-Regulierung an die Standards des Aktienmarktes anzupassen, was möglicherweise die in der Krypto-Community verbreitete Anti-Steuer-Haltung herausfordert.