Eine aktuelle Studie der Stanford University, des Imperial College London und des Internet Archive prognostiziert, dass bis Mitte 2025 35 % der neuen Websites KI-generiert oder KI-unterstützt sein werden. Dies stellt einen erheblichen Anstieg gegenüber nahezu null vor dem Start von ChatGPT im November 2022 dar. Die Forschung mit dem Titel "Die Auswirkungen von KI-generiertem Text im Internet" nutzte Daten des Internet Archive und klassifizierte Webseiten mithilfe des KI-Textdetektors Pangram v3. Die Studie hebt zwei zentrale Erkenntnisse hervor: KI-generierte Websites weisen eine um 33 % höhere semantische Ähnlichkeit im Vergleich zu von Menschen verfassten Inhalten auf, was auf eine Abnahme der semantischen Vielfalt hinweist. Zudem erzielt KI-generierter Inhalt eine um 107 % höhere Bewertung im positiven Sentiment, was auf die Tendenz von Sprachmodellen zurückzuführen ist, bereinigte und optimistische Texte zu erzeugen. Trotz Bedenken fand die Studie keine signifikanten Belege dafür, dass KI-generierte Inhalte die faktische Genauigkeit im Internet verringern. Die Forscher arbeiten nun mit dem Internet Archive zusammen, um ein Echtzeit-Überwachungstool zu entwickeln, das die Präsenz von KI online verfolgt.