Standard Chartered plant Berichten zufolge, eine Krypto-Prime-Brokerage innerhalb seiner vollständig im Besitz befindlichen Venture-Einheit SC Ventures zu etablieren, so Bloomberg. Die Initiative, die sich noch in frühen Gesprächen befindet, zielt darauf ab, im institutionellen Krypto-Handel zu konkurrieren. Dieser Schritt könnte der Bank helfen, die Basel-III-Kapitalanforderungen zu umgehen, die eine Risikogewichtung von 1250 % auf nicht lizenzierte Krypto-Assets wie Bitcoin und Ethereum auferlegen. In den letzten Jahren hat Standard Chartered sein Angebot an digitalen Vermögenswerten erweitert. Die Bank unterstützt Zodia Custody und Zodia Markets und wurde im vergangenen Jahr die erste global systemrelevante Bank, die institutionellen Kunden Spot-Krypto-Handelsdienstleistungen anbietet.