Die Standard Chartered Bank hat ihr Bitcoin-Preisziel für 2026 um 33 % auf 100.000 US-Dollar nach unten korrigiert und erwartet zunächst einen Rückgang auf 50.000 US-Dollar. Die jüngste Prognose der Bank, die von Bloomberg berichtet wurde, stellt eine deutliche Reduzierung gegenüber dem vorherigen Ziel von 150.000 US-Dollar dar. Diese Anpassung erfolgt vor dem Hintergrund eines Rückgangs der Bitcoin-ETF-Bestände, die seit Oktober um fast 100.000 Coins gefallen sind, wodurch Anleger einen durchschnittlichen Kaufpreis von 90.000 US-Dollar haben und mit Buchverlusten konfrontiert sind. Die Analyse der Bank legt nahe, dass das aktuelle makroökonomische Umfeld, geprägt von einer schwächelnden US-Wirtschaft und der Erwartung, dass vor der Amtsübernahme von Kevin Warsh als Vorsitzender der Federal Reserve keine weiteren Zinssenkungen erfolgen, weiterhin Druck auf Krypto-Assets ausüben könnte. Dies betrifft sowohl Bitcoin als auch Ether, da Kapitalabflüsse in den kommenden Monaten anhalten werden.