Geoff Kendrick, Leiter der Digital Asset Research bei Standard Chartered, hat auf die wachsende Bedrohung hingewiesen, die Stablecoins für globale und US-amerikanische Bankeinlagen darstellen. Die Bank schätzt, dass die US-Bankeinlagen um etwa ein Drittel der Marktkapitalisierung von Stablecoins schrumpfen könnten, die derzeit bei 301,4 Milliarden US-Dollar liegt. Regionale Banken in den USA, wie Huntington, M&T Bank und Truist, gelten als am stärksten gefährdet, da sie stärker auf Nettozinseinnahmen aus Einlagen angewiesen sind.
Trotz der potenziellen Auswirkungen sind die Reserveanteile von USDT und USDC in Bankeinlagen mit 0,02 % bzw. 14,5 % relativ gering, was auf begrenzte Wiederanlageeffekte hinweist. Standard Chartered prognostiziert, dass, wenn die Marktkapitalisierung von Stablecoins bis 2028 2 Billionen US-Dollar erreicht, Banken in entwickelten Märkten rund 500 Milliarden US-Dollar an Einlagen verlieren könnten, während Schwellenländer Verluste von bis zu 1 Billion US-Dollar verzeichnen könnten.
Stablecoins stellen laut Standard Chartered eine erhebliche Bedrohung für US-Bankeinlagen dar
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