Ein aktueller Bericht von IOSG hebt die Herausforderungen hervor, denen Stablecoins im asiatischen grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr gegenüberstehen. Der Bericht unterteilt die Stablecoin-Strategien von Zahlungsunternehmen in drei Bereiche: Akzeptanz von Stablecoin-Zahlungen, Ausgabe von Stablecoins und Minderung regulatorischer Risiken durch Offshore-Marken. Trotz dieser Strategien bieten Stablecoins im Vergleich zu traditionellen Zahlungsmethoden nur begrenzte Vorteile hinsichtlich Gebühren und Geschwindigkeit, da lokale Zahlungskanäle die Kosten erheblich gesenkt haben. Der Bericht stellt fest, dass Neobanken das wertvollste Segment in der Wertschöpfungskette für Stablecoin-Grenzzahlungen darstellen. Stablecoin-Zahlungen sind in Regionen mit unterentwickelter Bankeninfrastruktur, wie Südostasien, dem Nahen Osten und Afrika, am effektivsten. Die Ausgabe von Stablecoin-Lizenzen durch die HKMA im März 2026 wird als ein entscheidender Moment für die Branche angesehen, von dem Unternehmen wie RD InnoTech profitieren dürften. Während einige Unternehmen wie Airwallex und XTransfer vorsichtig sind oder Stablecoin-Produkte noch nicht eingeführt haben, integrieren andere wie LianLian Pay und RD Technologies Stablecoins aktiv in ihre Geschäftsabläufe. Der Bericht kommt jedoch zu dem Schluss, dass Stablecoins zentrale Probleme wie Währungstausch und inländische Abwicklung noch nicht gelöst haben, was ihre Auswirkungen auf grenzüberschreitende Zahlungen einschränkt.