Stablecoins verwandeln sich laut der Analyse von a16z schnell von reinen Transaktionsmitteln zu wesentlichen Bestandteilen der globalen Finanzinfrastruktur. Der GENIUS Act in den USA und die MiCA-Verordnung in Europa haben das Wachstum des Stablecoin-Marktes beschleunigt, wobei das Handelsvolumen von US-Stablecoins im ersten Quartal 2026 4,5 Billionen US-Dollar erreichte. Gleichzeitig sind Stablecoins außerhalb des US-Dollars stark gestiegen, angetrieben durch regulatorische Änderungen und eine erhöhte Nachfrage.
Die Nutzung von Stablecoins für kommerzielle Zahlungen nimmt zu, insbesondere bei Peer-to-Peer- und Peer-to-Merchant-Transaktionen, die im Jahr 2025 um 128 % zunahmen. Auch die Infrastruktur für Stablecoin-Zahlungskarten wächst, mit monatlichen Sicherheiten-Einlagen von über 300 Millionen US-Dollar Anfang 2026. Trotz ihrer globalen Natur werden Stablecoins zunehmend lokaler genutzt, mit signifikanter Akzeptanz in Asien und aufstrebenden Märkten wie Brasilien, wo der BRLA-Stablecoin in das PIX-Zahlungsnetzwerk integriert wurde.
Während Stablecoins ursprünglich als grenzüberschreitende Werkzeuge galten, hat ihre inländische Nutzung zugenommen, wobei inländische Transaktionen bis Anfang 2026 auf 70 % gestiegen sind. Diese Entwicklung zeigt, dass Stablecoins sich zu alltäglichen Zahlungsmitteln entwickeln und frühere Annahmen über ihren Hauptwert in grenzüberschreitenden Überweisungen infrage stellen.
Stablecoins entwickeln sich zur zentralen globalen Finanzinfrastruktur
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