US-Banken sehen sich bis 2028 einem potenziellen Verlust von 500 Milliarden US-Dollar an Einlagen durch Stablecoins gegenüber, so Geoff Kendrick von Standard Chartered. Der Stablecoin-Markt, der im vergangenen Jahr um 40 % auf über 300 Milliarden US-Dollar gewachsen ist, könnte durch die Verabschiedung des Clarity Act ein beschleunigtes Wachstum erfahren. Diese Verschiebung stellt eine erhebliche Bedrohung für traditionelle Bankgeschäfte dar, da Stablecoins renditeähnliche Belohnungen bieten, wie zum Beispiel Coinbase mit 3,5 % auf USDC, was Banken zufolge die Einlagenverluste verschärfen könnte.
Regionale Banken sind besonders verwundbar, wobei Institute wie Huntington Bancshares und M&T Bank aufgrund ihrer Abhängigkeit vom Nettozinsertrag einem hohen Risiko ausgesetzt sind. Trotz dieser Bedenken stieg der KBW Regional Banking Index im Januar um fast 6 %, was auf ein begrenztes unmittelbares Risiko hinweist. Kendrick warnt jedoch, dass die langfristigen Auswirkungen der Stablecoin-Adoption auf Bankeinlagen und Nettozinserträge unvermeidlich sind.
Anstieg der Stablecoins bedroht bis 2028 Bankeinlagen in Höhe von 500 Milliarden Dollar
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