S&P Global Ratings hat prognostiziert, dass Stablecoins in bestimmten Schwellenländern bis zu 20 % der Bankeinlagen ausmachen könnten. Dieses potenzielle Wachstum wird durch Faktoren wie die Abwertung der lokalen Währung, die Nachfrage nach grenzüberschreitenden Überweisungen und die zunehmende Nutzung digitaler Vermögenswerte angetrieben. Der Bericht hebt hervor, dass Länder mit hoher Inflation besonders für die Einführung von Stablecoins geeignet sind, da diese digitalen Währungen eine Möglichkeit zur Vermögenserhaltung bieten und den internationalen Handel erleichtern. In einem Szenario, in dem die Nachfrage nach Vermögenserhaltung am stärksten ist, könnten Stablecoins 10-20 % der Bankeinlagen in den 15 führenden Ländern ausmachen. Bemerkenswerterweise führen Indien und Argentinien die Nutzung von Stablecoins an, wobei USDC laut Daten der Blockchain-Analysefirma Artemis jeweils 47,4 % bzw. 46,6 % der Stablecoin-Transaktionen ausmacht.