S&P Global Ratings prognostiziert eine dramatische Expansion des euro-denominierten Stablecoin-Marktes und sagt voraus, dass dieser bis 2030 auf 1,1 Billionen Euro (1,3 Billionen US-Dollar) anwachsen wird. Dies entspricht einer 1.600-fachen Steigerung gegenüber der Basis von 650 Millionen Euro (767 Millionen US-Dollar) Ende 2025. Das Wachstum wird auf die steigende Nachfrage nach Investitionen in die Tokenisierung von Vermögenswerten und die regulatorische Klarheit zurückgeführt, die durch die EU-Verordnung über Kryptovermögensmärkte (MiCA), die ab Januar 2025 in Kraft tritt, geschaffen wird.
In einem Basisszenario schätzt S&P, dass der Markt bis 2030 auf 570 Milliarden Euro (672 Milliarden US-Dollar) wachsen könnte, was 2,2 % der gesamten Bankeinlagen in der Eurozone entspricht. Der Bericht hebt hervor, dass die Verlagerung der Nutzung von Stablecoins von hauptsächlich Krypto-Handel hin zu breiteren Anwendungen in der realen Welt ein wesentlicher Treiber dieses Wachstums ist.
S&P prognostiziert, dass der Euro-Stablecoin-Markt bis 2030 1,3 Billionen Dollar erreichen wird
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