Das Verhältnis des S&P 500 zum Gold hat laut dem Analysten Benjamin Cowen den Wert von 1,45 erreicht, ein Niveau, das historisch mit bedeutenden Marktverschiebungen verbunden ist. Dieses Verhältnis, das an kritischen Wendepunkten in den Jahren 1929, 1973 und 2008 auftrat, geht oft großen wirtschaftlichen Abschwüngen voraus. Cowen warnt, dass das aktuelle Verhältnis auf einen Übergang von einem aktiendominierten Zyklus zu einem golddominierten Zyklus hindeutet, was potenziell Auswirkungen auf Anlagestrategien haben könnte. Cowen hebt hervor, dass der S&P 500 im Vergleich zu Gold in den letzten vier Jahren trotz nominaler Gewinne um 46 % gefallen ist. Er schlägt vor, dass ein Unterschreiten des Verhältnisses von 1,45 eine Marktkorrektur auslösen könnte, ähnlich wie in der Vergangenheit. Cowen stellt außerdem fest, dass Gold kürzlich gegenüber dem Aktienmarkt ausgebrochen ist, was auf einen möglichen anhaltenden Aufwärtstrend hinweist. Anleger werden geraten, wachsam zu bleiben und die historischen Implikationen dieses Verhältnisses bei der Navigation durch das aktuelle Marktumfeld zu berücksichtigen.