Die südkoreanische Finanzaufsichtsbehörde (FSS) hat ihr KI-Überwachungssystem VISTA mit Nvidia H100 GPUs aufgerüstet, um die Echtzeit-Erkennung von Manipulationen auf dem Kryptomarkt zu verbessern. Dieser Schritt erfolgt, da die Berichte über verdächtige Krypto-Transaktionen im Jahr 2025 bereits die Gesamtzahlen der beiden Vorjahre übertroffen haben. Das verbesserte System zielt darauf ab, schnellere Reaktionen auf zunehmende verdächtige Aktivitäten zu ermöglichen, indem verknüpfte Konten verfolgt und Nachrichten analysiert werden, um koordinierte unfaire Handelspraktiken aufzudecken. Die FSS sicherte sich 2024 170 Millionen Won für die Servererweiterung und plant, bis zum zweiten Quartal eine weitere Nvidia H100-Einheit zu installieren. Dieses Upgrade unterstützt fortgeschrittenes KI-Training und komplexe Datenanalysen, wodurch die Verarbeitung großer Handelsdatensätze über verschiedene Börsen hinweg beschleunigt wird. Die 2024 eingeführte VISTA-Plattform hat bereits die Erkennung unfairer Handelsmuster verbessert und liefert tiefere Einblicke für Untersuchungen. Die KI-Erweiterung wird durch einen deutlichen Anstieg der Berichte über verdächtige Transaktionen angetrieben, mit 36.684 Meldungen zwischen Januar und August 2025, die die kombinierten Gesamtzahlen von 2023 und 2024 übersteigen. Die Bemühungen der FSS spiegeln einen breiteren Trend zur zunehmenden Nutzung digitaler Vermögenswerte wider und zielen darauf ab, die Frühwarnkapazitäten auf den Märkten für virtuelle Vermögenswerte zu stärken.