Südkoreanische Staatsanwälte haben erfolgreich Bitcoin im Wert von 22 Millionen US-Dollar zurückerlangt, die durch einen Phishing-Angriff verloren gegangen waren. Der Vorfall betraf 320 Bitcoin, die von Beamten in Gwangju beschlagnahmt und in Cold Wallets gespeichert worden waren. Der Verlust wurde im Januar entdeckt, als bekannt wurde, dass die Bitcoin über eine während einer Prüfung genutzte Phishing-Plattform aus den Wallets abgezogen worden waren. Die Staatsanwaltschaft des Bezirks Gwangju identifizierte schnell das Krypto-Wallet der Phishing-Seite und koordinierte sich mit inländischen und internationalen Börsen, um Transaktionen von dort zu blockieren. Die Cold Wallets waren ursprünglich im Rahmen einer Untersuchung von 2021 zu einem illegalen Online-Glücksspielbetrieb beschlagnahmt worden. Die Prozesse gegen die beteiligten Verdächtigen laufen noch. Als Reaktion auf den Vorfall wurden Behörden in ganz Südkorea angewiesen, Cold Wallets zu prüfen, um weitere Verluste zu verhindern.