Südkoreanische Behörden haben zwei Personen festgenommen, die angeblich 22 Bitcoins aus dem Beweismitteltresor der Polizeistation Gangnam gestohlen haben. Die Polizeiagentur der Provinz Gyeonggi Nord bestätigte die Festnahmen am 25. Februar 2026. Die Bitcoins, deren Wert etwa 1,5 Millionen US-Dollar beträgt, wurden ursprünglich im November 2021 im Rahmen der Untersuchung des Hacks der "A Coin Foundation" beschlagnahmt. Den Verdächtigen wird vorgeworfen, eine Sicherheitslücke ausgenutzt zu haben, da die Polizei die Vermögenswerte in einer von der Stiftung bereitgestellten Cold Wallet und nicht in einer offiziell regulierten Hardware-Wallet aufbewahrte. Dies ermöglichte es den Verdächtigen, die Bitcoins mithilfe von mnemonischen Phrasen über Telekommunikationsnetze zu übertragen. Die gestohlenen Bitcoins wurden bisher noch nicht wiedergefunden. Zudem wurde ein ehemaliger Polizeibeamter, der in den Fall verwickelt war, im August 2024 zu 18 Monaten Haft verurteilt, weil er Bestechungsgelder von der Stiftung angenommen hatte.